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Im Frühjahr 2000 errichteten jugendliche Schüler/innen Berliner Schulen gemeinsam mit Schüler/innen aus Köln und Bonn-Bad Godesberg auf dem Gelände des FEZ Wuhlheide im Rahmen der EXPO-Aktivitäten der Berliner Schule "Schule 2000" das damals höchste lebende Bauwerk der Erde nach den Plänen und unter Anleitung des Schweizer Architekten Marcel Kalberer. Die Weidenkuppel entstand als Beitrag der Berliner Schule zur EXPO 2000. Sie wurde durch die partnerschaftliche Kooperation von Landesschulamt und FEZ sowie weiterer unterstützender Verwaltungen und Organisationen ermöglicht (u.a. Berliner Forsten, "Grün macht Schule").
Am Donnerstag, dem 24.3.2000 wurden die letzten konstruktiven Teile befestigt und ein regenbogenfarbige Zelt in der 11m hohen Weidenkuppel montiert. Zum Abschluß und Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit verflechteten anläßlich des Richtfestes am Freitag, dem 24.3. 2000 Berliner und Bonner Jugendliche gemeinsam Berliner und aus Bonn stammende Weidenruten miteinander. Durch die persönlichen Kontakte der Jugendlichen bei der gemeinsamen Arbeit werden zwei Städte und deren Weltweite Projekte zur EXPO 2000 symbolisch miteinander verbunden: "Aus Hecken werden Häuser" der alten Bundeshauptstadt Bonn und "Schule 2000" Berlin. Im Laufe der Zeit werden die sich begrünenden Weiden zu einem immer dichter werdenden Dach zusammenwachsen. Die teilweise unter widrigen Wetterverhältnissen mit großem Arbeitsaufwand und Engagement durch Marcel Kalberer und die Jugendlichen verwirklichte "sanfte Architektur" der Berliner Weidenkuppel hinterläßt ein sichtbares Zeichen wachsender Verständigung und lebendiger Entwicklung. Berliner und Bonner Jugendliche haben zum Abschluß gemeinsam mit Herrn Landesschulrat Pokall im Beisein von Sponsoren und 120 Gäste die letzten Weidenzweige verflochten. |
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